Andromeda : Wird Android und Chrome OS verschmolzen?

AndromedaWerden bald die beiden Betriebssysteme Android und Chrome OS zu einem einzigen System verschmolzen? Ein Tweet von Google Manager Hiroshi Lockheimer könnte dies andeuten.

Schon vor einiger Zeit wurde bei Google darüber gesprochen, dass man in Zukunft bestimmte Merkmale von Chrome OS in Android einführen möchte. Laut neuen Nachrichten soll es aber nun ein neues Betriebssystem kommen, das Google den Namen Andromeda gegeben hat.  Die Verschmelzung von Android und Chromes OS hätte direkt mehrere Vorteile, für jedes Gerät was mit diesem System läuft. Nicht nur Notebooks sondern auch Tablets und Smartphones könnten mit dem neuen System laufen und so in Zukunft Android komplett vom Smartphone verdrängen.

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Andromeda als neues Betriebssystem für alle Geräte

Das erste Notebook soll im Q3 2017 auf den Markt kommen, doch wenn man sich den Tweet des Google Managers Hiroshi Lockheimer anschaut, könnte man meinen, dass es am 4. Oktober auf dem nächsten Google Event eventuell eine erste Vorschau des neuen Systems zu sehen bekommt. Der Wortlaut des Tweets lautet: „Wir  haben an diesem Tag vor 8 Jahren die erste Android Version angekündigt. Ich habe das Gefühl, dass wir in 8 Jahren vom 4. Oktober 2016 sprechen werden.“

Vorstellung von Andromeda am 4. Oktober 2016?

Auf jeden Fall heizt dieser Tweet die Gerüchte weiter an, es könnte ein neues Betriebssystem von Google veröffentlicht werden. Dies hätte einige Vorteile für alle Besitzer eines Gerätes, die mit diesem System laufen. Denn wenn mit Andromeda von Grund auf ein neues System eingeführt wird, so kann Google die Voraussetzungen, damit andere Hersteller dieses System nutzen können, ganz anders gestalten als aktuell mit Android. Hier wäre z.B. die große Versionsfragmentierung und Updateproblematik zu nennen. Hier könnte man das System so gestallten, dass Updates für die Geräte direkt von Google kommen würden also jedes Gerät immer das neueste Betriebssystem erhalten würde.

Aber auch Sicherheitsupdates könnten dann in Zukunft sofort von Google verteilt werden. So wäre man auch besser gegen Schädlinge und Sicherheitslücken auf dem Gerät geschützt. In beiden Fällen müssten man sich dann nicht mehr auf den Hersteller verlassen, der das Gerät dann so wie heute vielleicht nach einiger Zeit nicht mehr mit Update bedient.

Das Problem für die Hersteller wäre, dass sie nicht mehr eigene Oberflächen und Funktionen für ihre Geräte entwickeln könnten. Sie würden sich also nur noch durch Ausstattung und Design in ihren Geräten unterscheiden. Ob sich die großen Hersteller auf so etwas einlassen würden, ist eher fraglich. Es bleibt also nichts weiter übrig als auf den 4. Oktober 2016 zu warten und gespannt zu sein was Manager Lockheimer mit seinem Tweet angekündigt hat.

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