Tipps zum Schutz der Kinder im Internet

Während des Lockdowns zur Zeit der Corona Pandemie bot das Internet eine Alternative, Kinder online zu unterrichten. Zwar gab es schon vorher Online Plattformen, auf die Eltern und Kinder zugreifen konnten, um Unterstützung zum Lernen zu finden, doch im Jahre 2020, als die Schulen monatelang geschlossen waren, griffen zahlreiche Eltern und Lehrer auf den Online Unterricht zurück.

Sicher könnte man sagen, dass das Home Schooling in vielen Fällen mehr schlecht als recht lief, was nicht zuletzt an den unklaren rechtlichen Voraussetzungen und auch an der mangelnden Medienkompetenz von Eltern und Lehrern gelegen haben könnte. Dabei ist das Web eine hervorragende Ergänzung zum Präsenzunterricht, denn dort kann man recherchieren, kommunizieren und natürlich auch lernen.

Gefahren aus dem Netz

Sicher ist das Internet ein Medium, das die meisten von uns tagtäglich nutzen, sei es beruflich oder privat. Dort kann man kommunizieren, Videos anschauen, Nachrichten lesen und auch spielen, zum Beispiel im Vulkanbet casino oder auf ähnlichen Gaming Plattformen.

Dennoch sollte niemand unbedarft an das Internet herangehen, sondern alle Angebote aus einem kritischen Winkel betrachten, um schädliche Angebote oder gar Bedrohungen abwenden zu können. Kinder gehen allerdings unbekümmert an die zahlreichen Angebote im Web heran. Das Problem dabei ist, dass nicht alle Menschen, die im Netz unterwegs sind, ehrenwerte Absichten haben. Das beginnt bei schädlichen Viren bis hin zu realen Bedrohungen durch Menschen, die jungen Nutzern schaden wollen.

Kinder über diese Gefahren aufzuklären, liegt vor allem in den Händen der Eltern. Auch Lehrer können ihren Beitrag dazu leisten. Doch Voraussetzung ist die Medienkompetenz der Erziehungsberechtigten. Häufig ist es so, dass die Kinder mehr Ahnung von moderner Technologie haben als die Erwachsenen. Aus diesem Grunde ist es angebracht, dass sich Eltern und Lehrer mit der Materie auseinandersetzen und sich über potenzielle Bedrohungen aus dem Netz informieren. Das betrifft ebenso Maßnahmen, die die Kinder am besten schützen.

Bedrohung durch Phishing

Wer das Internet häufig benutzt, ist bestimmt schon einmal auf Phishing hereingefallen. Dabei handelt es sich um Nachrichten oder E-Mails, die von einem vermeintlich bekannten Absender stammen, zum Beispiel von der Hausbank oder gar von einem Freund in den sozialen Netzwerken.

In diesen Nachrichten befindet sich allerdings ein Link, der den Nutzer entweder zu einer gefälschten Webseite führt oder ein Virus freisetzt, um an die auf dem PC gespeicherten Nutzerdaten zu kommen. Diese Schadsoftware kann mitunter große Schäden anrichten, beginnend bei der Zerstörung der Dateien bis hin zur Freigabe sensibler Daten, zum Beispiel der Login Daten für das Online Banking. Daher ist es sehr wichtig, die Kinder über das Phishing genau aufzuklären und dazu anzuhalten, sich alle Nachrichten genau anzuschauen.

Mobbing und falsche Freunde aus dem Netz

Cybermobbing verbreitet sich rasant. Wurden Mitschüler früher vielleicht auf dem Schulhof gehänselt, verschärft sich die Situation heute noch mehr, da sich das Ganze ins Web verlagert, da die Anonymität den Tätern zusätzlichen Schutz bietet und eine offene Konfrontation kaum mehr möglich ist. Daher werden die Attacken auch immer bedrohlicher, was überaus tragische Folgen für das Opfer haben kann.

Diese Art des Mobbing beginnt bei Beschimpfungen. Es werden aber auch Fotos des Opfers verbreitet, auf denen es bloßgestellt wird. Teilweise bedrohen die Täter auch ihre Opfer, und das nicht nur während der Schulzeit, sondern auch zu Hause. Das Internet ist schließlich rund um die Uhr verfügbar.

Doch nicht nur Mobbing grassiert im Netz hinter dem Vorhang der Anonymität. Auch Pädophile nutzen das Web, um Kontakt zu Minderjährigen herzustellen und sie dazu zu bringen, pornografische Fotos zu schicken. Mitunter wollen die Täter auch reale Treffen herbeiführen. Für diese Gefahren müssen Kinder und Jugendliche daher sensibilisiert werden.

Wenn Eltern oder Lehrer auf Cybermobbing aufmerksam werden, sollte sofort gehandelt werden, denn wie bereits erwähnt, kann es überaus große Ausmaße annehmen. Hier ist es wichtig, sofort Beweise zu sichern, zum Beispiel durch Screenshots der Chatverläufe und Postings, bevor der Täter die Möglichkeit hat, seine Spuren zu verwischen. Auch sollte nach Möglichkeit die Polizei eingeschaltet werden.

Hilfreiche Tipps gegen Gefahren im Internet

Es gibt zahlreiche Maßnahmen, die zu treffen sind, um sich und die Kinder vor Gefahren aus dem Web zu schützen. Dazu gehört zum Beispiel, stets starke Passwörter zu wählen. Auf diese Weise wird es Hackern erschwert, an persönliche sensible Daten zu gelangen.

Das Smartphone ist unser ständiger Begleiter. Allerdings kommt es häufig vor, dass die Geräte unbeaufsichtigt irgendwo liegengelassen werden. Dieben reichen mitunter nur wenige Augenblicke aus, um zuzugreifen. Daher sollten Handys immer am Körper getragen werden. Laptops sollten sicher verstaut werden. Als zusätzlichen Schutz empfiehlt es sich, die Smartphones mit dem Sperrbildschirm zu sichern, der sich nur mit dem Fingerabdruck des Eigentümers oder per Passwort öffnen lässt. So wird Dieben der Zugang zu persönlichen Daten und Dateien erheblich erschwert.

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