Samsung Galaxy S26
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Samsung Galaxy S26: Jetzt droht die nächste Preiserhöhung

Die Galaxy S26 Preiserhöhung scheint beschlossene Sache zu sein – zumindest wenn man aktuellen Berichten aus Südkorea glauben darf. Diesmal geht es nicht um Gerüchte vor dem Marktstart, sondern um eine handfeste Preisanpassung bei bereits verkauften Geräten. Samsung soll die Preise für das Galaxy S26, das Galaxy S26 Plus und das Galaxy S26 Ultra zum 1. Oktober 2026 um rund 100 Euro anheben. Was dahintersteckt und was das für dich als Käufer bedeutet, erfährst du hier.

Das ändert sich: Neue Preise für S26, Plus und Ultra

Laut einem Bericht des südkoreanischen Branchenportals Hans Economy hat ein Mobilfunkanbieter seinen Handel bereits über die bevorstehende Preisanpassung informiert. Konkret ist von einer Erhöhung um 149.600 Won die Rede, umgerechnet knapp 96 Euro – in der Praxis dürfte das auf eine runde Erhöhung um 100 Euro hinauslaufen. Rechnet man das auf die hiesigen unverbindlichen Preisempfehlungen hoch, könnten sich in Deutschland folgende Preise ergeben:

  • Galaxy S26: 1.099 Euro
  • Galaxy S26 Plus: 1.349 Euro
  • Galaxy S26 Ultra: 1.549 Euro

Noch handelt es sich dabei um eine Hochrechnung auf Basis des koreanischen Berichts, offizielle Zahlen für den deutschen Markt liegen bislang nicht vor. Da Samsung seine Preisstrategien in Europa aber häufig länderübergreifend abstimmt, ist nicht auszuschließen, dass ähnliche Aufschläge auch hierzulande kommen. Auch heise online greift die Entwicklung auf und ordnet sie als Teil eines größeren Trends steigender Smartphone-Preise ein.

Warum Samsung jetzt an der Preisschraube dreht

Als Gründe für die geplante Erhöhung nennt der Bericht gleich mehrere Faktoren: steigende Kosten für mobile Prozessoren, teurere KI-fähige Speicherchips sowie einen ungünstigen Wechselkurs. Besonders der Speichermarkt dürfte dabei eine zentrale Rolle spielen. RAM- und NAND-Preise sind 2026 massiv gestiegen, weil Hersteller ihre Fertigungskapazitäten verstärkt auf KI-Beschleuniger für Rechenzentren umgelenkt haben. Die Folge: Speicherchips für Smartphones werden knapper und teurer – ein Trend, der längst nicht nur Samsung trifft, sondern die gesamte Smartphone-Branche unter Druck setzt.

Was steckt hinter der sogenannten „RAMageddon“-Krise?

Hinter dem Schlagwort „RAMageddon“ verbirgt sich eine weltweite Knappheit bei Arbeits- und Flash-Speicher, die 2026 praktisch die komplette Elektronikbranche erfasst hat. Auslöser ist der Boom rund um KI-Rechenzentren: Große Technologiekonzerne kaufen Speicherchips in gigantischen Mengen auf, um ihre Server für KI-Workloads aufzurüsten. Für Hersteller wie Samsung, SK Hynix oder Micron ist das kurzfristig ein lukratives Geschäft, langfristig aber ein Problem für den Smartphone-Markt: Wenn ein Großteil der Fertigungskapazitäten in Server-Speicher statt in Mobile-Chips fließt, werden die verbleibenden Komponenten für Smartphones automatisch teurer. Samsung ist dabei in einer besonderen Doppelrolle, denn der Konzern ist nicht nur Smartphone-Hersteller, sondern selbst einer der größten Speicherchip-Produzenten der Welt – trotzdem bekommt offenbar auch die eigene Mobile-Sparte die gestiegenen Marktpreise zu spüren.

Samsung bestätigt – aber nur zurückhaltend

Offiziell will sich Samsung noch nicht festlegen. Gegenüber Hans Economy erklärte das Unternehmen, es sei kein offizielles Rundschreiben zur Preiserhöhung verschickt worden. Man prüfe zwar intern, ob die Preise angesichts gestiegener Bauteilkosten angepasst werden müssten, entschieden sei aber noch nichts. Diese vorsichtige Formulierung lässt viel Spielraum: Weder wird die Preiserhöhung dementiert, noch offiziell bestätigt. Erfahrungsgemäß ist das bei Samsung häufig der erste Schritt, bevor eine Anpassung tatsächlich greift.

Kein Einzelfall: Schon die zweite Preisrunde für das Galaxy S26

Für Käufer der Galaxy-S26-Serie wäre das bereits die zweite Preisrunde innerhalb weniger Monate. Schon zum Marktstart im Februar 2026 waren das Galaxy S26 und das Galaxy S26 Plus gegenüber ihren Vorgängern teurer geworden, während der Preis des Galaxy S26 Ultra zunächst unverändert blieb. Zusätzlich strich Samsung beim Basismodell die günstige 128-GB-Variante ersatzlos und machte die 256-GB-Version zum neuen Einstieg – de facto eine versteckte Preiserhöhung. Bereits damals hatten erste Leaks auf steigende Preise in Europa hingedeutet, allerdings noch bezogen auf den Marktstart selbst. Die jetzige Entwicklung geht noch einen Schritt weiter, weil sie bereits verkaufte Modelle betrifft. Auch bei anderen Modellen der Reihe gab es dieses Jahr bereits ähnliche Preisrunden, etwa bei den Foldables und den FE-Varianten.

Galaxy S26 Preiserhöhung im Vergleich zum iPhone

Spannend ist auch der Blick auf die Konkurrenz: In Südkorea startet das iPhone 17 bei umgerechnet rund 1.450.000 Won. Aktuell liegt der Preisabstand zum Galaxy S26 bei etwa 200.000 Won – nach der geplanten Erhöhung würde er auf nur noch rund 40.000 Won schrumpfen. Samsung scheint also bewusst in Kauf zu nehmen, preislich näher an Apple heranzurücken, statt den Abstand zum iPhone aufzugeben. Das deutet darauf hin, dass die Erhöhung weniger ein kurzfristiges Zugeständnis an steigende Bauteilkosten ist, sondern Teil einer bewussten Preisstrategie.

Was bedeutet das für dich?

Wenn du ohnehin mit dem Kauf eines Galaxy S26, S26 Plus oder S26 Ultra liebäugelst, könnte sich ein baldiger Kauf lohnen, bevor eine mögliche Preiserhöhung auch in Deutschland ankommt. Noch ist zwar nichts offiziell bestätigt, aber die Erfahrung mit ähnlichen Ankündigungen aus Südkorea zeigt: Meist dauert es nicht lange, bis vergleichbare Schritte auch auf anderen Märkten folgen. Wer aktuell ein konkretes Angebot vor Augen hat, sollte also nicht zu lange zögern, denn gerade bei Modellen mit größerem Speicher könnten die Aufschläge am Ende noch deutlicher ausfallen als beim Basismodell.

Für alle, die noch unentschlossen sind, lohnt sich ein nüchterner Blick auf den tatsächlichen Mehrwert der neuen Generation. Wer in erster Linie ein zuverlässiges Alltagsgerät sucht und nicht zwingend auf die neuesten KI-Funktionen angewiesen ist, fährt mit einem Vorjahresmodell oder einem reduzierten Galaxy S25 weiterhin günstiger und verliert kaum an Nutzwert. Solltest du aktuell noch mit einem Galaxy S25 oder S25 Ultra unterwegs sein, lohnt sich ein Umstieg aktuell ohnehin nur bedingt – mehr dazu findest du in unserem Vergleich zwischen Google Pixel 10 und Galaxy S25. Wer stattdessen gezielt nach einem neuen Top-Smartphone sucht, findet in unserem ausführlichen Check zur Galaxy-S26-Serie alle technischen Details im Überblick.

Galaxy S26 Preiserhöhung bringt neue Unsicherheit

Noch ist die Galaxy S26 Preiserhöhung nicht offiziell bestätigt, die Indizien verdichten sich aber zunehmend. Zwischen steigenden Speicherpreisen, teureren Prozessoren und einem bewussten Heranrücken an die iPhone-Preise spricht einiges dafür, dass Samsung die Preisschraube tatsächlich anzieht – zunächst in Südkorea, möglicherweise bald auch in Deutschland und anderen europäischen Märkten. Für die Branche insgesamt dürfte das kein Einzelfall bleiben: Solange die globale Speicherknappheit anhält, ist davon auszugehen, dass auch andere Hersteller ihre Preise in den kommenden Monaten anpassen. Wir bleiben an dem Thema dran und aktualisieren diesen Artikel, sobald es offizielle Zahlen für den deutschen Markt gibt.

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