Roborock Dyad

Roborock Dyad Wischakkusauger Testbericht

In dem heutigen Testbericht erzählen wir euch über den Roborock Dyad. Bei dem Dyad handelt es sich um einen Wischakkusauger. Viele werden jetzt wahrscheinlich sagen, dass dieses Gerät nichts besonderes ist, da andere Hersteller ähnliche Modell auf dem Markt gebracht haben. Dies stimmt natürlich, aber wir möchten euch in diesem Testbericht zeigen, welche Besonderheiten dieses Gerät besonders interessant machen.

Technische Daten des Roborock Dyad

Technische Daten:Roborock Dyad
Saugleistung:maximal 16.000 pa
Produkt-Typ:Nass-/Trockensauger
Akkubetrieb:Ja
Beutellos:Ja
Bodenbelag: Fliesen, Hartholzböden, Laminate, Parkettböden, Steinböden, Teppiche
Leistung:260 Watt
Flächenleistung:ca. 280 m²
Größe Frischwassertank:850 ml
Größe Schmutzwassertank:620 ml
Informationen:Display und Sprachansagen
Ladestation:Ja
Modi:Automatik,

Der Lieferumfang des Roborock Dyad

Der Lieferumfang des Roborock Dyad ist nicht besonders groß. Trotzdem ist aber alles dabei, was man für den Einsatz benötigt um direkt loslegen zu können. Im Lieferung findet man folgende Einzelteile:

  • Roborock Dyad Gerät Hauptteil
  • Griff für das Hauptteil
  • Ladestation
  • Ladegerät
  • Reinigungsbürste

Die Installation

Die Installation des Dyad geht schnell und einfach. Hat man alle Teile aus dem Karton ausgepackt, kann man den Hauptteil des Gerätes mit dem Griff verbinden. Diese werden dazu einfach ineinander gesteckt. Als nächstes sollte man die Ladestation an einem Ort platzieren, an die das Gerät später stehen soll. Denn die Ladestation dient nicht nur zum Laden des Akkus, sondern hier passiert auch die Reinigung des Gerätes. Ist ein Platz gefunden, einfach das Ladegerät mit der Steckdose verbinden und in die Ladestation einstöpseln. Die Ladeanzeige auf dem Display zeigt an, wenn der Akku voll geladen ist und für den ersten Wisch-Durchgang in seinem neuen Zuhause bereit ist.

Bevor wir unseren ersten Wischdurgang starten konnten, hatten wir im ersten Moment das Gefühl, dass der Sensor für den Frischwassertank nicht korrekt funktionierte. Wir bekamen immer wieder die Nachricht, dass der Frischwasser leer sei. Dieser war aber komplett gefüllt. Nachdem wir mehrfach das Gerät aus und wieder eingeschaltet hatten, wurde genug Wasser ins Innere gesaugt, so dass die Fehlermeldung mit dem leeren Frischwassertank nicht mehr auftrat.

Die Bedienung

Die Bedienung ist nicht kompliziert, denn der Roborock Dyad besitzt nur 3 Tasten am oberen Ende des Griffs. Vorne gibt es eine Taste zu Ein-/Aus schalten des Gerätes und die andere Taste dient zum Wechsel zwischen dem Automatik-Modus und dem Max-Modus. Die dritte Taste befindet hinten am Griff und wird nur genutzt, wenn das Gerät in der Ladestation steht und man die Selbstreinigung starten will.

Der Sauger spricht mit mir

Feedback über den Zustand des Gerätes erhält man auf dem Display das sich über dem Frischwassertank befindet oder über eine Sprachansage die auch auf Deutsch vorhanden ist. Hier meldet sich der Dyad wenn kein Frischwasser mehr im Tank oder der Schmutzwassertank voll ist. Die Bedienung ist somit kinderleicht und man muss eigentlich keine großen Bedienungswege auswendig lernen um das Gerät zu nutzen.

Den Sauger betanken

Bevor man beginnen kann, muss der Frischwassertank mit sauberem Wasser befüllt werden. Hierzu wird der Tank einfach mit einem Knopfdruck vom Rest des Saugers getrennt. Der Tank ist einfach über eine kleine Klappe leicht zu befüllen.

Lasset die Reinigung beginnen

Man stellt den Dyad dann an die Stelle an der man mit der Reinigung beginnen möchte. Nun wir das Gerät angeschaltet und man wählt ggf. noch zwischen den Modi Automatik oder Max. Sofort fangen die Rollen am unteren Ende sich an zu drehen. Kontinuierlich wird Wasser aus dem Frischwassertank auf Rollen gegeben und das schmutzige Wasser in den entsprechenden Tank gesaugt. Nun kann man mit gleichmäßigen Bewegungen, wie beim normalen Saugen mit der Reinigung der Fläche beginnen.

Man sollte sich aber nicht wundern, wenn man nicht direkt die Feuchtigkeit auf dem Boden sieht. Denn die Reinigung ist so angelegt, dass der Boden nur nebelfeucht gewischt wird. So können auch Böden gereinigt werden, die nicht zu viel Wasser vertragen. Fährt man mit einem Finger über die bereits gereinigte Fläche, merkt man doch den Feuchtigkeitsfilm am Finger. Das der Dyad nicht zu feucht reinigt, hat auch den Vorteil, dass der Boden schneller trocknet.

Auch wenn nicht zu viel Wasser bei der Reinigung verwendet wird, kann man mit dem Wischakkusauger sehr gut reinigen. Dies liegt daran, dass im unteren Teil drei Reinigungsrollen von einem extra Motor angetrieben werden. Die vordere große Rolle dreht dabei in eine andere Richtung als die beiden kleineren hinteren Rollen. So kann man die Reinigung schneller durchführen, erreicht aber trotzdem ein gute Reinigungsergebnis.

Den Kopf verdreht und nass gemacht

Der Roborock Dyad bietet eine sehr gute Flexibilität was die Bewegungsfreiheit beim reinigen angeht. Der Hauptteil des Saugers und die Bürsteneinheit ist mit einem sehr flexiblen Kugel-Gelenk ausgestattet. So kann man sehr schnelle Richtungswechsel vollführen und somit schneller bestimmte Ecken und Flächen reinigen. Der Dyad hat ein kleines Standproblem das wahrscheinlich an seiner Bauweise liegt. Dadurch dass der Reinigungskopf unten sehr groß ist (durch die Rollen und den Motor) kann dieser nicht einfach so alleine stehen bleiben. Möchte man eine kurze Pause machen, muss man hierzu am hinteren Teil einen Ständer ausklappen.

Man sollte auch bedenken, dass durch die doch große Bauweise des Saugerkopfs es bei manchen Möbeln schwer werden könnte, darunter zu reinigen. Diese Probleme haben aber auch einige andere Modelle der Konkurrenz. Im Gegensatz zur Konkurrenz bietet dieses Gerät allerdings auch die Möglichkeit auf Grund der Bauweise eine randlose Reinigung. Diesen Vorteil bieten die anderen Modelle nicht oder doch nicht wirklich randlos.

Zurück zum Energie tanken

Hat man die Fläche gereinigt stellt man den Sauger wieder zurück in die Ladestation. Hier beginnt sofort das Nachladen des Akkus, sobald der Dyad korrekt in die Ladestation eingerastet wurde. Nach der Reinigung sollte man immer die Selbstreinigung starten. Ansonsten könnte es nach längerer Zeit der Nicht-Nutzung zu üblen Gerüchen kommen. Um die Selbstreinigung zu starten, drückt man den Knopf am hinteren Teil des Knopfs, der mit einem Wassertropfen gekennzeichnet ist. Sofort beginnt die Reinigung der Rollen und endet automatisch, wenn die Rollen korrekt gereinigt sind. Ist die Selbstreinigung durchgeführt, sollte man den Schmutzwassertank leeren und am besten direkt den Frischwassertank neu befüllen, so dass man beim nächsten Mal direkt loslegen kann.

Hin und wieder sollte man den Schmutzwassertank sowie die Rollen gründlich reinigen. Den Schmutzwassertank kann man bekanntlich leicht entfernen. Bei den Rollen ist Reinigung auch einfach durchzuführen. Diese kann man einfach herausdrehen und per Hand säubern. Gerade wenn man Mitbewohne mit langen Haaren oder Haustiere hat, sollte man hier hin und wieder kontrollieren.

Wer nass kann, muss auch trocken

Da dieser Sauger auch mit Feuchtigkeit umgehen kann, bietet dieser natürlich nicht nur eine Saug-/Wischfunktion sondern die Reinigungsfunktion lässt sich aus ausschalten. So hat man die Möglichkeit Wasser oder ähnliches auch nur vom Boden aufzusaugen. Hier gelangt das aufgesaugte Wasser dann direkt im Schmutzwassertank. Um den so genannten Bodentrocknungsmodus zu aktivieren muss man für drei Sekunden die Modus-Taste gedrückt halten.

Impressionen

 

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Pro und Contra zum Roborock Dyad

ProContra
randlose Reinigunghoher Preis
SelbstreinigungReinigung unter flachen Möbeln nicht möglich
hohe Rotationsmöglichkeit des Reinigungskopfssteht nicht von alleine - Ausklappen des Standfuß nötig
gute Reinigungsergebnisse

Fazit zum Roborock Dyad

Die Reinigungsleistung des Dyad hat uns sehr begeistert. Die einfache und unkomplizierte Bedienung bietet auch nicht technisch versierten Nutzern einfach und schnell zu guten Reinigungsergebnissen zu kommen. Auch die Selbstreinigungsfunktion bietet eine deutliche Erleichterung bei der Reinigung. Zwar muss hin und wieder das Gerät gründlicher gereinigt werden, doch dies gibt es genauso auch bei der Konkurrenz.

Wo Licht ist, ist natürlich auch Schatten, wobei dies meckern auf hohem Niveau ist. Ein wenig könnte der Reinigungs-Spaß getrübt werden: Neben dem großen Reinigungskopf, der es schwer macht unter manche Möbeln zu kommen, bietet der Dyad eine etwas umständliche Möglichkeit diesen bei Pausen zu parken. Doch kann man mit diesen beiden Punkten leben, bietet der Roborock Dyad eine gute Möglichkeit schnell und effektiv Böden zu reinigen.

Preis und Verfügbarkeit

Da der Dyad natürlich mehr Möglichkeiten bietet als ein herkömmlicher Sauger, ist der Preis natürlich auch etwas höher als bei einem Standard Staubsauger. Bei Erstellung dieses Testberichtes (07.02.2022) lag der Preis für diesen Nass-/Trockensauger bei um 400,00 €. Natürlich ist dies ein Preis der schon eine Ansage ist. Aber falls man schon länger nach einem solchen Reinigungsgerät gesucht hat, trifft mit dem Dyad ein gute Wahl. Nachfolgend haben wir einige Bestellmöglichkeiten aufgeführt.

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