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Google Nest Protect smarter Rauch- & Kohlenmonoxidmelder im Test

Der Google Nest Protect ist kein gewöhnlicher Rauchmelder, denn er bietet im Gegensatz zu den normalen Baumarkt Geräten mehr an Komfort und Features. Seit einiger Zeit ist es in Deutschland Pflicht Wohnungen mit einem Rauchmelder auszustatten. Diese sollen Leben retten, indem sie frühzeitig die Bewohner vor Rauch und dem Feuer warnen. In der Vergangenheit sind viele Menschen leider bei Bränden ums Leben gekommen, weil es noch keine Rauchmelderpflicht gab. Die wenigsten haben sich eigenständig ihre Wohnung damit ausgestattet. Zugegeben waren die Rauchmelder früher auch kein Massenmarkt und entsprechend teuer pro Stück. Je nach Zimmeranzahl in der Wohnung, kamen dabei schon ein paar Euro zusammen.

Rauchwarnmelder retten Leben

Mittlerweile gibt es viele Hersteller von Rauchmeldern auf dem Markt. Entsprechend reichen die Preise für einen normalen Rauchwarnmelder von 5 Euro bis hin zu 50 Euro für etwas teurere Modelle. Einige Modelle bieten nicht nur einen Schutz vor dem giftigen und gefährlichen Rauch, sondern auch vor Kohlenmonoxid. Dieses Gas entsteht bei Verbrennung und ist für den Menschen geruchslos. Diese Tatsache macht Kohlenmonoxid auch so gefährlich. Tritt z.B. an einer schlecht gewarteten Heizung dieses Gas aus und passiert dies in der Nacht, bekommen die Bewohne meist davon nichts mit. Denn man merkt eigentlich im wachen Zustand, dass etwas nicht stimmt, wenn man Schwindel etc. wahrnimmt. Aber nachts werden viele Menschen davon nicht wach und versterben im schlimmsten Fall im Schlaf.

Aus diesem Grund kann man sich die Rauchwarnmelder oder Kohlenmonoxid-Melder einzeln als Gerät kaufen oder direkt zusammen in einem Gerät. Diese Möglichkeit bietet auch der Google Nest Protect Rauch- und Kohlenmonoxidmelder. Neben der Kombination aus beiden Sensoren bietet dieses Gerät noch weitere Funktionen die wir in unserem Test ausführlich getestet haben. Wir geben hier einen Überblick über die Funktionen und Möglichkeiten die das Google Nest Protect Gerät bietet.

Google Nest Protect – Technische Daten

Technische DatenGoogle Nest Protect
Länge:13,5 cm
Breite:3,85 cm
Höhe:13,5 cm
Gewicht: 379 g
Farbe:weiß
Sensoren
Brandspektrumssensor
Elektrochemischer Kohlenmonoxidsensor mit 10 Jahren Lebensdauer
Temperatursensor
Luftfeuchtigkeitssensor
Anwesenheitssensor (120° Erfassungswinkel auf 6 Meter)
Umgebungslichtsensor
Beschleunigungsmesser
Mikrofon
Batterien: Sechs Langzeitbatterien (AA, Energizer® Ultimate Lithium "L91")
Verbindungen:Bluetooth Low Energy, WLAN 802.11b/g/n (2.4GHz)
Sirene: 85 dB Schalldruckpegel bei 3 m

Der Lieferumfang

Das Google Nest Protect Gerät kommt bei Lieferung mit allem was man für den direkten Einsatz benötigt. Der Lieferumfang besteht aus folgenden Dingen.

  • Nest Protect: Rauch- und CO-Melder
  • Rückenplatte
  • Vier Schrauben
  • Nutzerhandbuch
  • Einführungshandbuch
  • Sechs Langzeitbatterien (AA)

Die Installation

Die Installation funktioniert ganz einfach. Wer schon Mal ein Loch in die Wand oder Decke gebohrt hat, wird diese Installation auch ohne Probleme hinbekommen. Neben den Einzelteilen aus dem Lieferumfang benötigt man natürlich noch eine Bohrmaschine, entsprechende Dübel sowie einen Hammer und Schraubenzieher. Die Rückenplatte wird an die Stelle angehalten, an der das Gerät installiert werden soll. An der Decke werden dann die entsprechenden Löcher markiert. Die Löcher können dann direkt mit der Bohrmaschine erstellt werden.

Am besten sollte man darauf achten, dass die Löcher und die Dübel eine guten Halt haben, da der Google Nest Protect ein wenig schwerer ist als andere Rauchmelder. Dies bietet eine gute Sicherheit, dass das Gerät auf Grund von schlechtem Halt von der Decke fällt.

Ist die Rückenplatte installiert, kann man die Batterien im Lieferung direkt nutzen, indem man die Sicherung aus dem Batteriefach entfernt. Nun kann das Gerät mit der Deckenplatte verbunden und durch drehen befestigt werden. Man sollte die beiden Teile allerdings erst miteinander verbinden, nachdem man den Rauchwarnmelder in der App hinzugefügt hat (siehe Einrichtung in der App).

Einrichtung in der App

Damit man den Google Nest Protect auch richtig nutzen kann, muss man diesen mit dem heimischen WLAN verbinden. Dies geht einfach mit der dazugehörigen App Nest. Diese kann man kostenlos auf sein Smartphone laden. Nach dem Start der App muss man sich ein kostenloses Konto bei Nest anlegen, über dass das Nest Gerät verwaltet wird. Ist das Konto eingerichtet, kann man direkt damit anfangen, den Rauchwarnmelder in die App zu bringen.

Um das Gerät in der App zu installieren bitte WLAN und Bluetooth auf dem Smartphone aktivieren. In der App nun auf „neu hinzufügen“ tippen. Auf dem Nest Protect befindet sich ein QR-Code. Diese mit der Kamera des Smartphone abscannen. Der Assistent führt dann durch die Einrichtung. Hier benötigt man dann auch das WLAN Passwort des eigenen WLAN-Netzwerkes. Ist die Einrichtung fertig, kann das Gerät an der Decke befestigt werden.

Nest
Nest
Entwickler: Nest Labs Inc.
Preis: Kostenlos
‎Nest
‎Nest
Entwickler: Nest Labs
Preis: Kostenlos

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Pro und Contra – Google Nest Protect

Pro

  • einfache Installation
  • Rauchwarnmelder und Kohlenmonoxid-Melder in einem Gerät
  • Benachrichtigung auf dem Smartphone
  • beim Einsatz mehrere Geräte genauer Standort der Meldung
  • Deaktivierung des Alarm per Smartphone
  • keine Warnmeldung bei leerer Batterie über nervige Pieptöne
  • Gerät testet sich regelmäßig selbst (Sensoren, Batterien, WLAN-Verbindung etc.)
  • bei Verwendung mehrerer Geräte werden erfolgt die Alarmierung an allen Geräten
  • Lebensdauer der Sensoren: 10 Jahre
  • Dampferkennung (Alarm wird nicht ausgelöst wenn es sich um Wasserdampf handelt)

Kontra

  • Kosten (Einzelpreis pro Gerät ist hoch)
  • Verbindung in die Cloud (für Menschen die das nicht möchten)
  • hohe Investition auf Maximallaufzeit (10 Jahre)

Fazit – Google Nest Protect

Wir haben den Google Nest Protect Rauch- und Kohlenmonoxid Melder nun einige Zeit lang testen können. Die Bedienung ist als kinderleicht zu bezeichnen. Ist das Gerät ein Mal auf dem Smartphone eingerichtet, kann man bequem alle Informationen und Einstellungen über das Smartphone nutzen.

Alarme werden über den Lautsprecher, über den beleuchteten Ring sowie natürlich auf dem Smartphone mitgeteilt. Leuchtet der Ring grün ist alles in Ordnung. Leuchtet der Ring in orange wird vor einer geringen Rauchbelastung gewarnt. Dies passiert, wenn z.B. nur ein Toast anbrennt und der Nest Protect nur eine geringe Menge an Rauch erkennt. Wird bei der Messung eine kritische Stufe von Rauch oder Kohlenmonoxid ermittelt, so färbt sich der Ring rot und die Meldungen werden über Lautsprecher und die App präsentiert.

Im Gegensatz zu anderen Produkten aus diesem Bereich, hat der Google Nest Protect Melder den Vorteil, dass diese zwischen Wasserdampf und Rauch unterscheiden kann. Vorbei sind die Fehlmeldungen wenn man mal in der Küche Wasser zum kochen bringt und sofort der Alarm los geht.

Nest Protect nimmt Arbeit ab

Bei den normalen Rauchwarnmeldern kennt man auch die kleinen Taster im Gehäuse. Diese dienen dazu, immer wieder zu testen, ob die Rauchwarnmelder noch funktionieren. Aber mal ganz ehrlich, wer testet diese jede Woche regelmäßig? Auch diese Arbeit nimmt der Nest Protect seinem Käufer ab. Regelmäßig testet sich das Gerät selbst und bietet hierzu auch Informationen in der App an. Vorbei die Zeiten, wenn man nachts vom Piepton geweckt wird, wenn die Batterien im Rauchwarnmelder den Geist aufgeben. Auch die Sensoren und die Sprachausgabe werden regelmäßig getestet.

Setzt du man mehrere dieser Geräte ein, erhält man direkt mitgeteilt, welche der Geräte den Alarm ausgelöst hat und in welchem Raum sich dieser befindet. Die Sprachausgabe funktioniert dann nicht nur an dem auslösenden Gerät sondern auch alle anderen Geräte warnen die Bewohner. Dies ist der Vorteil von vernetzten Warnmeldern.

Wurde eine Alarm ausgelöst und man ist vor Ort, kann man diesen über die App wieder ausschalten. Dies ist bei den meisten anderen Modellen nicht möglich. Diese muss man meist von der Decke nehme und aus dem Rauchbereich bringen um den Signalton verstummen zu lassen.

Über die App lassen sich auch weitere Familienmitglieder einladen, die dann auch die Geräte steuern können oder um Alarme auszuschalten. So hat jeder in der Familie Zugriff auf die vorhandenen Geräte und wird bei Gefahren über das Smartphone informiert.

Die empfohlene Nutzungsdauer beträgt für die Gerät 10 Jahre. Das Gerät ist nach Ablauf dieser Zeit nicht defekt. Aber die verbauten Sensoren könnten nach dieser Zeit nicht mehr 100 % genau funktionieren. So kann man sichergehen, dass die Geräte auch wirklich im richtigen Moment korrekt funktionieren und reagieren.

Nest Protect als Begleiter in der Nacht

Für Nutzer die nachts öfters mal raus müssen, bietet der Google Nest Protect zusätzlich noch die Funktion eines Nachtlichtes. Erkennt der Gerät eine Person in der Nähe, wird für kurze Zeit der LED-Leuchtring heller geschaltet und leuchtet so der Person den Weg.

Der Nachtwächter Modus bietet auch die Funktion, dass der Leuchtring nach dem Ausschalten des Lichts kurz grün aufleuchtet wenn alles in Ordnung ist. So erkennt man beim zu Bett gehen sofort das es keine Probleme mit dem Gerät gibt.

Einen guten Überblick findet man hierzu auch in dem kurzen Video, was wir oben in den Artikel eingefügt haben. Hier werden die Funktionen kurz und gut erläutert und man kann sich einen kleinen Überblick über das Gerät machen.

Das Fazit zu diesem Gerät ist dass dieses viele Funktionen bietet, die kein anderes System seinem Nutzer liefern kann. Natürlich sind die Anschaffungskosten deutlich höher als bei anderen Rauchwarn- und Monoxidmeldern. Doch diese bietet natürlich bei weitem nicht die Funktionen und die Möglichkeiten wie der Google Nest Protect. Wie bei anderen Geräten in diesem Bereich ist natürlich die Nutzungsdauer auf 10 Jahre begrenzt und man müsste dann die Geräte austauschen. Nutzt man den aktuellen Kaufpreis von 119,95  € würde das Gerät pro Monat heruntergerechnet 1,00  Euro kosten. Rechnet man die Ausgaben so, wirken die Geräte dann nicht mehr so teuer. Man kann sich so ausrechnen, ob ein paar Euro pro Monat zu viel für die Sicherheit der Familie sind. Nach unserer Meinung ist die Investition in die Sicherheit immer eine Investition wert und können dieses Gerät voll und ganz empfehlen.

Google Nest Protect kaufen

Wer sich nun überlegt, den Google Nest Protect Rauch- und Kohlenmonoxid Melder zu kaufen, erhält diesen bei einigen Händlern (Preis bei Artikelveröffentlichung: 119,95 €). Nachfolgend eine kleine Auswahl an Bestellmöglichkeiten.

Bei Amazon bestellen

Saturn bestellen

Media Markt bestellen

Cyberport bestellen

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