Pokemon GO : Niantic gibt gegen Verbraucherschützer nach

Pokemon GoDem Verbraucherzentrale Bundesverband ist ein gute Sieg gelungen, denn man konnte das Entwicklerstudio Niantic dazu bewegen mehrere Klausen bei der Pokemon Go App bis zum Jahresende zu ändern.

Im Gegensatz zu anderen Ländern wird in Deutschland die Themen Datenschutz, Rückgaben und Haftung sehr ernst genommen. So kam es auch, dass der Bundesband der Verbraucherzentralen gegen Niantic dem Entwickler hinter der Pokemon Go vorgegangen ist. Der Bundesverband hatte insgesamt gegen 15 Klauseln von Niantic etwas auszusetzen, da der Inhalt nicht mit deutschem Recht in Einklang zu bringen ist.

Pokemon Go unter der Lupe der Verbraucherschützer

Niantic hat in einer entsprechenden Unterlassungserklärung angekündigt, alle beanstandeten Klauseln in den Pokemon Go Nutzungsbedingungen bis Jahresende für deutsche Nutzer zu ändern. Auch in der Zeit der Umstellung, will sich Niantic nicht auf diese Klauseln berufen.

Mehrere Klausen werden gestrichen

Zu den Klauseln gehören mehrere Nutzungsbedingungen, die z.B. möglich machte das Niantic den Vertrag jederzeit einseitig kündigen kann und auch die Sperrung des Zugangs lag allein im ermessen von Niantic. Auch wenn ein Spieler mit echtem Geld virtuelle Währung in dem Spiel gekauft hatte, war eine Rückerstattung nicht mehr möglich. Auch hielt sich das Entwickler Studio die Möglichkeit offen die Daten des Spielers an Firmen weiter zu geben ohne das der Spieler hiergegen vorgehen kann. Laut den Verbraucherschützern sollen aber alle diese den Spieler zu sehr benachteiligenden Klauseln komplett aus den Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen entfernt werden.

Niantic als positives Beispiel

Mit dieser Einwilligung und der Abgabe der Unterlassungserklärung ist Niantic ein sehr positives Beispiel unter den ausländischen Firmen. Denn dort gibt es leider immer noch viele Anbieter und Firmen, die sich nicht an deutsche Gesetze und Richtlinien halten wollen und immer wieder versuche diese zu umgehen. Daher kann man nur hoffen, dass sich nach dem guten Vorbild von Niantic nun auch andere Firmen und Entwickler dazu bereit erklären, ihre Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmung an die deutschen Gesetze anzupassen. Dies wird  aber wohl noch ein weiter Weg bis dorthin sein.

 

 

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